Die demilitarisierte Zone ist ein 4km langer Trennsbereich zwischen Nord- und Südkorea. Im Ramen der Tour, haben wir viel über die Entstehung der DMZ, den Koreakrieg und Nord-Südkoreanische Verhältnisse erzählt bekommen. Der erste Stop der Tour war der Grenzbereich zur "zivilen Zone". Hier konnte zum ersten Mal nach Nordkorea "gespäht" werden, wenn gleich auch nur die Berge zu sehen waren. Von dort aus ging es mit einem Bus durch die Militärkontrolle, die sich unsere Pässe angesehen und uns dann passieren haben lassen. Es ging zum dritten Tunnel. Nach der Errichtung der DMZ hat Nordkorea immer wieder versucht Südkorea einzunehmen. Dazu haben sie mehrere unterirdische Tunnel gegraben. Vermutlich gibt es an die 20 dieser Tunnel, bis jetzt wurden jedoch nur 4 gefunden.
Natürlich durften dort, wie fast überall in der DMZ, keine Fotos gemacht werden...
Der nächste Stop war dann das Observatorium. Dieses war noch am Vormittag geschlossen gewesen, da es aufgrund der Spannungen (und dem Tod vom "guten alten Kimi") zu gefährlich gewesen war.
Natürlich durfte auch hier nur bis zu einer Linie fotografiert werden, also ist das Foto von Nordkorea nicht sonderlich gut geworden. Tatasche ist jedoch, dass die Gebäude und Berge im Hintergrund Nordkorea sind und man (mit den Ferngläsern) die Nordkoreanischen Soldaten herumspazieren sieht.
Der nächste und letzte Stop war die nördlichste Eisenbahnstation von Südkorea.
Der nächste und letzte Stop war die nördlichste Eisenbahnstation von Südkorea.
Von hier aus konnte man früher (oder war geplant) den Zug nach Nordkorea und nach Pyeongyang nehmen. Tatsächlich fährt der Zug auch ein kleines Stück nach Nordkorea hinein um ein paar wenige Arbeiter hineinzulassen, die gleich hinter der DMZ in einer Fabrik arbeiten. Auf die Frage hin, warum diese Menschen dort geduldet werden, wurde geantwortet, dass ca. 90% der dortigen Angestellten Nordkoreaner wären, die Fabrik aber von einer Südkoreanischen Firma gebaut wurde und von daher ein kleiner Teil (vermutlich Experten oder sowas) dort arbeiten dürfen...
Tja - nach diesem Stop ging es wieder zurück nach Seoul, wo wir uns noch mit anderen Leuten getroffen haben und etwas ausgegangen sind.
Fazit zur DMZ: Ein sehr faszinierendes Gebiet in Südkorea. Obwohl die Touren nicht unbedingt billig sind, sind sie es auf alle Fälle wert. Man kann die Spannung der beiden Länder nicht nur sehen, sondern wirklich spüren und erleben...!
Panmunjon, wäre schön gewesen noch gesehen zu haben, doch diese Tour war einfach zu teuer. Sollte aber auf jeden Fall zur DMZ mitgebucht werden!














